Wie geht das?
Und so soll sich der Strukturierte Dialog gestalten:
- "Bottom-up"-Ansatz: Der Dialog soll auf der lokalen, regionalen, nationalen und europäischen Ebene stattfinden. Auf lange Sicht soll er dezentral entwickelt werden - von unten nach oben.
- Jugendliche spielen die Hauptrolle: Junge Leute, Jugendorganisationen und Verantwortliche für Jugendpolitik sollen die Hauptakteure des Dialogs sein. Der Dialog zwischen dem Europäischen Jugendforum und der Generaldirektion Bildung und Kultur wird auf europäischer Ebene als Modell angesehen.
- Integration und Vielfalt: Der Dialog soll kein Dialog der Eliten sein. Benachteiligte Jugendliche ebenso wie nicht-organisierte sollen einen besonderen Stellenwert erhalten. Alle Jugendlichen sollen einbezogen werden. Online-Konsultationen und Chats werden unter anderem als Mittel vorgeschlagen.
- Alle an einen Tisch: Alle, die direkt oder indirekt mit jungen Menschen zu tun haben, sollen einbezogen werden: Politikerinnen und Politiker, NGOs, Fachkräfte der Jugendarbeit, Trainer, Jugendinformationsnetzwerke, Lehrkräfte, Experten und Jugendforscher. Damit soll ein konsequenter und ressort-übergreifender Ansatz garantiert werden.
- Konkrete Ergebnisse: Effizient soll der Dialog sein und konkrete Ergebnisse haben. Im Klartext: Jugenddeklarationen und Aktionspläne sollen direkt die Entscheidungsfindungen beeinflussen. "Scheindialoge" soll es nicht geben. Sie untergraben die Glaubwürdigkeit des ganzen Verfahrens und führen zu Frust.
- Transparenz und Aufmerksamkeit: Das alles soll sichtbar und transparent sein. Daher will man Medien mit ins Boot holen, die den Dialog begleiten.





